top of page

Individuelle Hotelkosmetik

markting48
24. Sept.
4 Min. Lesezeit

Wie Pflegeprodukte Teil des Gästeerlebnisses werden. Ein hochwertiges Hotel lebt von Details.


Vom ersten Eindruck in der Lobby über die Gestaltung des Zimmers bis hin zu Bettwäsche, Beleuchtung und Service: Jeder Kontaktpunkt trägt dazu bei, wie Gäste einen Aufenthalt wahrnehmen – und in Erinnerung behalten.

Das gilt auch für das Badezimmer.


Shampoo, Duschgel, Conditioner, Body Lotion oder Handpflege sind längst nicht nur funktionale Ausstattungsprodukte. Richtig eingesetzt, können sie die Positionierung eines Hotels unterstützen, die eigene Markenwelt fortführen und zu einem stimmigen Gästeerlebnis beitragen.

Gerade für Hotels, Hotelgruppen und Spa-Konzepte kann es deshalb interessant sein, über eine eigene Kosmetiklinie nachzudenken.


Hotelkosmetik als Teil der eigenen Marke


Gäste erleben eine Hotelmarke nicht nur über Logo und Einrichtung.

Sie nehmen Farben, Materialien, Düfte, Service, Atmosphäre und viele weitere Details wahr. Je konsequenter diese Elemente zusammenspielen, desto stärker entsteht ein einheitliches Markenerlebnis.


Kosmetikprodukte können ein Teil davon sein.


Statt eines beliebigen Pflegeprodukts im Badezimmer können Produkte eingesetzt werden, deren Design, Duft, Textur und Anwendungserlebnis auf das jeweilige Hotelkonzept abgestimmt sind.


Ein urbanes Businesshotel kann dabei andere Anforderungen haben als ein Wellnessresort in den Bergen oder ein exklusives Boutiquehotel.

Die entscheidende Frage lautet deshalb:


Welche Kosmetik passt zu unserem Haus und zu dem Erlebnis, das wir unseren Gästen bieten möchten?


Mehr als Shampoo und Duschgel

Bei Hotelkosmetik denkt man häufig zuerst an Shampoo und Duschgel. Ein individuelles Konzept kann jedoch verschiedene Produktkategorien umfassen.

Denkbar sind beispielsweise:

  • Shampoo und Conditioner

  • Duschgel

  • Body Lotion

  • Handseife und Handpflege

  • Körperpflegeprodukte

  • ausgewählte Produkte für Spa- und Wellnessbereiche

Welche Produkte sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Hotelkonzept und Einsatzbereich ab.


Dabei muss nicht zwangsläufig eine möglichst große Produktpalette entstehen. Oft ist ein klar definiertes, aufeinander abgestimmtes Sortiment die bessere Lösung.


Duft und Textur prägen das Erlebnis


Ein Kosmetikprodukt wird mit mehreren Sinnen wahrgenommen.

Noch bevor Gäste sich mit einzelnen Inhaltsstoffen beschäftigen, erleben sie beispielsweise den Duft und die Textur eines Produkts.


Ist ein Duschgel frisch und belebend? Fühlt sich eine Body Lotion leicht oder reichhaltig an? Welches Hautgefühl bleibt nach der Anwendung?


Diese Eigenschaften können gezielt auf die gewünschte Positionierung abgestimmt werden.


Ein Wellnesshotel kann beispielsweise ein anderes sensorisches Erlebnis anstreben als ein modernes Cityhotel.


Deshalb lohnt es sich, bei der Produktentwicklung nicht nur zu fragen:


„Welche Produkte benötigen wir?“

Sondern auch:

„Wie sollen sich unsere Gäste bei der Anwendung fühlen?“


Die Verpackung transportiert die Hotelmarke


Neben dem Produkt selbst spielt die Verpackung eine zentrale Rolle.

Sie ist im Hotelzimmer unmittelbar sichtbar und wird dadurch zu einem weiteren Kontaktpunkt zwischen Gast und Marke.


Farben, Typografie, Logo und Gestaltung können sich am bestehenden Corporate Design des Hotels orientieren.


So wird aus einem Pflegeprodukt ein Bestandteil der Markenkommunikation.

Das kann insbesondere für Hotels interessant sein, die einen hohen Wert auf einen konsistenten Markenauftritt legen.


Das Gästeerlebnis endet schließlich nicht an der Badezimmertür.


Private Label oder White Label für Hotels?

Bei der Umsetzung einer eigenen Hotelkosmetik können unterschiedliche Ansätze infrage kommen.


White Label

Bei einem White-Label-Konzept kann auf bereits vorhandene Produktlösungen zurückgegriffen werden, die mit einem individuellen Markenauftritt kombiniert werden.

Dieser Ansatz kann interessant sein, wenn ein Hotel eine eigene Kosmetiklinie umsetzen möchte, ohne eine vollständig neue Rezeptur entwickeln zu lassen.


Private Label

Bei einem individuelleren Private-Label-Projekt können die Anforderungen an das Produkt stärker in die Entwicklung einfließen.

Dabei können – abhängig vom jeweiligen Projekt – beispielsweise Produktart, gewünschte Eigenschaften, Textur, Duft, Verpackung und Markenpositionierung berücksichtigt werden.


Welcher Weg besser passt, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Hotelprojekts ab.


Von der Idee zum fertigen Produkt


Eine eigene Hotelkosmetik entsteht in mehreren Schritten.

Am Anfang steht idealerweise ein klares Briefing.

Dabei sollten beispielsweise folgende Fragen beantwortet werden:


Welche Gäste möchten wir ansprechen?


Ein Businesshotel hat möglicherweise andere Anforderungen als ein Spa-Resort oder Boutiquehotel.


Welche Produkte benötigen wir?


Soll eine kompakte Basisausstattung entstehen oder eine umfangreichere Pflegeserie?


Wie soll sich die Marke anfühlen?


Modern, luxuriös, natürlich, minimalistisch oder beispielsweise besonders wellnessorientiert?


Welche sensorischen Eigenschaften sind gewünscht?


Duft, Textur und Anwendungserlebnis sollten zum Gesamtkonzept passen.


Wie soll die Verpackung aussehen?


Auch Gebinde und Gestaltung müssen zum Einsatzbereich und Markenauftritt passen.

Aus diesen Anforderungen entsteht Schritt für Schritt ein konkreteres Produktkonzept.

Anschließend können je nach Projekt Entwicklung, Abstimmung, Verpackung, Produktion, Abfüllung und Konfektionierung folgen.


Wiedererkennung über das Hotelzimmer hinaus


Eine eigene Kosmetiklinie bietet noch einen weiteren interessanten Ansatz:

Ein charakteristischer Duft oder ein bestimmtes Pflegeerlebnis kann sich mit dem Aufenthalt verbinden.


Dadurch entsteht ein zusätzlicher Berührungspunkt mit der Hotelmarke.

Besonders spannend kann das sein, wenn ausgewählte Produkte nicht nur im Hotelzimmer eingesetzt, sondern beispielsweise auch im Spa-Bereich oder an weiteren relevanten Kontaktpunkten der Hotelmarke aufgegriffen werden.


So wird Kosmetik zu einem Teil eines größeren Markenerlebnisses.


Worauf Hotels bei einem Kosmetikpartner achten sollten


Wer eine eigene Produktlinie plant, sollte nicht ausschließlich auf das Design der Produkte schauen.


Entscheidend ist auch, wie das Projekt dahinter umgesetzt wird.

Dabei können unter anderem folgende Fragen hilfreich sein:


Wie wird aus unserer Idee ein konkretes Produktkonzept?Welche Möglichkeiten gibt es bei Rezeptur und Produktgestaltung?Wie werden Verpackung und Produkt aufeinander abgestimmt?Wie laufen Produktion und Abfüllung ab?Wer koordiniert die unterschiedlichen Projektschritte?


Gerade wenn mehrere Produkte entstehen sollen, kann es hilfreich sein, Entwicklung, Produktion und weitere Prozessschritte von Anfang an gemeinsam zu betrachten.


Vom Pflegeprodukt zum Markenerlebnis


Gute Hotelkosmetik erfüllt zunächst einen praktischen Zweck.

Individuelle Hotelkosmetik kann jedoch noch einen Schritt weitergehen.

Sie kann die Identität eines Hauses aufgreifen, das Gästeerlebnis ergänzen und einen zusätzlichen Berührungspunkt mit der Hotelmarke schaffen.


Duft. Textur. Design. Anwendung.


Wenn diese Elemente auf das Hotelkonzept abgestimmt sind, wird aus einem alltäglichen Pflegeprodukt ein bewusst gestaltetes Detail des Aufenthalts.


Individuelle Hotelkosmetik mit CSE entwickeln


CSE begleitet Kosmetikprojekte von der ersten Produktidee über die Entwicklung und Produktion bis hin zu Abfüllung und Konfektionierung.


Gemeinsam betrachten wir, welche Produktlösung zu deinem Hotel, deiner Positionierung und deinen Anforderungen passt.


👉 Du möchtest für dein Hotel, deine Hotelgruppe oder deinen Spa-Bereich eine eigene Kosmetiklinie entwickeln? Sprich mit uns über dein Konzept.

Kommentare


bottom of page